Agenda 2026 - ist in Bearbeitung
Macht. Märkte. Sicherheit. Industrie im globalen Machtspiel – Wie Europa Stärke neu definiert
Zwischen geopolitischen Spannungen, Technologiewettlauf und Energiepreisen steht Europas Industrie vor der Frage: Wie bleibt man wettbewerbsfähig, wenn Macht wichtiger wird als Marktlogik? Tag 1 des INDUSTRIEKONGRESSES 2026 führt von der globalen Bühne über die europäische Standortpolitik bis in die Werkshallen: Wo liegen die Chancen für eine selbstbewusste, souveräne und technologisch starke Industrie in einer multipolaren Welt?
Die Rückkehr der Macht in die Wirtschaft
Wenn Macht wichtiger wird als Marktlogik: Wie kann sich Europas Industrie im globalen Machtspiel zwischen USA, China und Russland behaupten – und warum wirtschaftliche Stärke heute Sicherheit bedeutet.
(u.a. angefragt: Carlo Masala, Professor für Internationale Politik, Universität der Bundeswehr München)
Geopolitik und Industrie: die neue Machtbalance zwischen Privatwirtschaft und Staat im Kontext der veränderten Sicherheitslage
Im Zuge der sich zuspitzenden geopolitischen Gefahrenlage verändert sich auch die Situation für Unternehmen. Auf der einen Seite sind sie potenzielle Angriffsziele für hybride Kriegsführung, wie Cyberattacken oder Sabotage. Auf der anderen Seite kommen im Spannungs oder Verteidigungsfall potenziell neue Aufgaben auf sie zu. Die technologischen Entwicklungen des letzten Jahrzehnts haben zudem dazu geführt, dass Privatunternehmen eine zentrale Rolle in militärischen Operationen zukommt. All diese Entwicklungen bedeuten eine Neukalibrierung der Beziehung zwischen Staat und Unternehmen, die in diesem Vortrag thematisiert werden soll.
Dr. Ulrike Franke, European Council on Foreign Relations (ECFR)
Kaffeepause
Souveränität neu denken: Sicherheit Standortfaktor
Europas Wohlstand beruht auf offener Globalisierung – doch die neue Realität fordert Resilienz und strategische Unabhängigkeit. Wie kann Sicherheit als Standortvorteil genutzt werden?
Standort im Sturm – Europas Industrie zwischen De-Risking und De-Coupling
Wie reagieren Unternehmen auf geopolitische Schocks – von Zöllen über Sanktionen bis Lieferkettenrisiken?
Industrieentscheider diskutieren Märkte, Technologien und Chancen in der Reaktion auf globale Verschiebungen.
- Rob C. J. van Gils, MBA, CEO der HAI-Gruppe
- Mag. Mario Haidlmair, CEO der Haidlmair GmbH
- (u.a. angefragt: Dr. F. Peter Mitterbauer, CEO der Miba AG)
Mittagspause
Impulse. Analyse. Perspektiven.
Vier thematische Deep Dive Sessions bieten Raum für vertiefende Diskussionen zu den aktuellsten Fragen der Industrie. In kleineren Runden tauschen sich Expert:innen, Führungskräfte und Branchenvertreter:innen über Trends, Herausforderungen und Zukunftsstrategien aus.
Die Sessions greifen zentrale Themen des Kongresses auf – von geopolitischen Entwicklungen über Standort- und Energiefragen bis hin zu technologischer Transformation – und eröffnen konkrete Perspektiven für die industrielle Praxis.
Kaffeepause
Dual Use: Wenn Sicherheit zum Wachstumstreiber wird
In kurzen Impulsen von jeweils zehn Minuten zeigen drei CEOs aus der Industrie, wie Dual-Use-Technologien sicherheitspolitische Stärke ermöglichen und sich daraus konkrete Wachstumschancen für Zulieferer, Start-ups und etablierte Industrien ableiten lassen.
- Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria
- (u.a. angefragt: Mag. Karlheinz Wex, Vorsitzender des Vorstands , Plansee Holding AG)
- (u.a. angefragt: Hannes Hecher, CEO , Schiebel Elektronische Geräte GmbH)
Wertschöpfung Verteidigung: Neue Allianzen zwischen Werkbank und Wehrtechnik
Wie kann die Industrie vom wachsenden Bedarf an Sicherheits- und Dual-Use-Technologien profitieren? Zehic zeigt, wie Kooperationen zwischen zivilen und militärischen Sektoren Innovation und wirtschaftliche Stärke fördern. (vorläufiger Titel)
Jasmin Zehic, Vice President Procurement Production Rheinmetall AG
Industriepolitik 2026 – Der Preis der Wettbewerbsfähigkeit
Subvention, Souveränität oder Strukturwandel? Europa sucht seinen Weg zwischen Wettbewerb, Regulierung und Autonomie.
Industrieentscheider am Podium diskutieren mit dem Publikum, welche industriepolitischen Antworten Europa jetzt braucht und wie sich wirtschaftliche Stärke und strategische Autonomie vereinen lassen.
- Stefan Lampl, Brigadier, Kommandant Heereslogistikschule und Direktor für Militärlogistik im EU-Militärstab
- Jasmin Zehic, Vice President Procurement Production, Rheinmetall AG
- (u.a. angefragt: Dr. Michael Mertin, President & Chief Executive Officer, AT&S Austria)
- (u.a. angefragt: Hannes Hecher, CEO, Schiebel Elektronische Geräte GmbH)
Am Abend des ersten Kongresstages erwartet Sie ein gemeinsamer Ausklang inkl. BBQ Buffet und Abendprogramm. Freuen Sie sich auf einen köstlichen und unterhaltsamen Programmpunkt!
Technologie, Energie & Kapital
Nach der geopolitischen Bestandsaufnahme des ersten Tages richtet Tag 2 den Blick nach vorn – auf die Technologien, Systeme und Ressourcen, die Europas industrielle Stärke von morgen bestimmen. Künstliche Intelligenz, Halbleiter und Energieinfrastruktur werden zu strategischen Hebeln wirtschaftlicher und politischer Souveränität. Wie kann Europa technologische Abhängigkeiten reduzieren, neue industrielle Wertschöpfung aufbauen und zugleich die Energiewende als Wettbewerbsvorteil nutzen? Wo entstehen die nächsten Innovationssprünge und wie schaffen wir die Grundlagen für eine resiliente, vernetzte und energieeffiziente Zukunft?
Europa im Technologiewettlauf: Wie wir die Kontrolle über unsere Zukunft behalten
Künstliche Intelligenz, Halbleiter, Quantencomputer: Wer diese Technologien beherrscht, definiert Macht. Welche Strategien braucht Europa, um technologische Souveränität zu sichern?
(u.a. angefragt: Frank Thelen)
„Was passiert, wenn die Situation Taiwan eskaliert?“
Live durchgespielt mit Analysten und CEOs: Lieferkettenabbrüche, Sanktionsspiralen, Standortentscheidungen. Teilnehmer und Teilnehmerinnen agieren in Rollen (CEO, Politik, Zulieferer) und erleben unmittelbare Konsequenzen.
Deep Tech made in Europe
Wie neue Technologien aus KI, Sensorik, Mikroelektronik und Photonik Europas industrielle Stärke neu definieren.
Vom Preis zum Prinzip: Energie, Effizienz und Eigenständigkeit
Wie Industrie, Versorger und Politik neue Modelle für bezahlbare, sichere und grüne Energieversorgung entwickeln.
Opening Night unter der Linde
Für alle bereits angereisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Speaker und Partner laden wir am Dienstag, den 23. Juni 2026, ab 18:00 Uhr zu einem informellen Get-together unter der Linde in der Parkanlage des IMLAUER Hotel Schloss Pichlarn ein.
In entspannter Atmosphäre, bei Sommerabend und Gesprächen unter freiem Himmel, bietet sich die Gelegenheit zum Ankommen, Austauschen und Vernetzen. Am Abend wird außerdem das WM-Spiel im Public Viewing gezeigt, was für zusätzliche Stimmung und gemeinsames Erleben sorgt, bevor am nächsten Morgen der INDUSTRIEKONGRESS 2026 offiziell eröffnet wird.
Ein Abend, um neue Kontakte zu knüpfen, alte Bekannte wiederzutreffen und gemeinsam den Auftakt zu einem Kongress zu feiern, der Industrie, Ideen und Menschen verbindet.