Christoph Neumayer
Mag. Christoph Neumayer wurde 1966 in Wien geboren, er studierte Geschichte, Publizistik und Rechtswissenschaften an der Universität Wien und absolvierte den Hochschullehrgang /32. Post Graduate Management an der WU Wien sowie den 7. Strategischer Führungslehrgang der Landesverteidigungsakademie (LVAK). Christoph Neumayer hält zudem ein Diploma in Postgraduate Management (General Management) der ESMT Berlin
Seit April 2011 Generalsekretär der Industriellenvereinigung, leitete er zuvor 10 Jahre den Bereich Marketing & Kommunikation im Haus der Industrie; im Laufe seines beruflichen Werdegangs arbeitete er auch als Journalist für den ORF (1991-1996 Radio und TV) und übte Mediensprechertätigkeiten aus.
Er ist ua. Mitglied des Executive Bureau des europäischen Arbeitgeberverbandes BusinessEurope, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Senats des Public Relations Verband Austria (PRVA) und seit 2012 Vorstand der Ludwig Boltzmann Gesellschaft.
24. Juni 2026 Agenda Tag 1
Österreichs Industriestrategie: Vom wirtschaftlichen zum geopolitischen Standortmodell
Industriellenvereinigung: Die Rahmenbedingungen für industrielle Wertschöpfung verändern sich grundlegend. Offene Märkte und internationale Arbeitsteilung waren lange zentrale Erfolgsfaktoren des österreichischen Industriestandorts.
Zunehmend rücken jedoch geopolitische Spannungen und strategische Abhängigkeiten in den Fokus. Der Standort entwickelt sich damit von einem wirtschaftlich geprägten Modell hin zu einem geopolitisch eingebetteten System.
24. Juni 2026 Agenda Tag 1
PANELDISKUSSION: Von der Globalisierung zur Geoökonomie – Wer setzt künftig die Regeln?
Im Rahmen der Paneldiskussion wird der Frage nachgegangen, wie sich die Rolle der Wirtschaft in einer zunehmend geopolitisch geprägten Welt verändert. Diskutiert wird, ob Wirtschaftspolitik zunehmend zur Sicherheitspolitik wird, ob Subventionen und aktive Industriepolitik zur neuen Normalität werden und welche strategische Position Europa im Spannungsfeld zwischen den USA und China einnimmt. Ebenso steht zur Debatte, wie sich in diesem Umfeld die Beziehung zwischen Staat und Unternehmen neu definiert und welche Verantwortung der Industrie dabei zukommt.